Liebe Leserinnen und Leser

Zwischen Herbst und Winter ist alles ein bisschen im Übergang: Die bunten Blätter liegen schon auf dem Boden, die Sonne zeigt sich seltener, und irgendwie wird es draußen stiller. Genau das macht den November besonders. Er zwingt uns dazu, langsamer zu werden – und lädt uns ein, innezuhalten.
Wenn die Natur zur Ruhe kommt, dürfen auch wir zur Ruhe kommen. Vielleicht entdecken wir in dieser Zeit, in Stille und Dunkelheit, wofür wir dankbar sind. Nicht immer sind es die großen und hellen Momente, die uns tragen. Oft sind es die kleinen Lichter – ein freundliches Wort, eine nette Geste, ein Lächeln – die uns daran erinnern, was wirklich zählt: Gemeinschaft, Ruhe, Liebe. Das kann für jede und jeden etwas anderes bedeuten.
Lasst uns den November nicht nur als grauen Monat sehen, sondern als Einladung, auf die kleinen Lichter im Leben zu achten.
Wofür bin ich dankbar?
Was gibt mir Mut und Kraft?
Wo sind meine kleinen Lichter versteckt?
Denn auch in der Dunkelheit haben diese Lichter große Kraft – sie können einen ganzen Raum erhellen.

Liebe Grüße
Sarah Slabik