Liebe Leserinnen und Leser

In diesen Tagen scheint, dass der Frühling noch nicht so recht weiß, ob er wirklich schon kommen will. Aber Winter ist es auch nicht mehr. Frühlingsboten gibt es schon wie Märzenbecher, Krokusse und einzelne Tage hatte uns die Sonne schon ein wenig gewärmt. Der Frühling symbolisiert in der Bibel Neubeginn, Hoffnung und das Wirken Gottes, oft verbunden mit Blüte und Erwachen. Im Hohelied Salomos heißt es: „Denn siehe der Winter ist vergangen, der Regen ist weg und dahin; die Blumen sind hervorgekommen im Lande.“ Frühling wird hier mit dem Ende von Kälte und Dunkelheit, dem Aufblühen der Natur und der Freude über neues Leben verbunden.

Der Prophet Jesaja verbindet den Frühling mit Neuanfang und göttlicher Verheißung. In schwierigen Zeiten symbolisiert hier der Frühling die Hoffnung auf Freiheit und Erneuerung. Der Frühling wird als Bote der Hoffnung gefeiert.

Im Gedicht „Der Duft des Frühlings“ von Mascha Kaléko erwacht die Natur aus dem Winterschlaf:
Der März kommt angewandelt
Er trägt im Ärmel ein Krokuskind
und streut es auf die Wege
und legt ihm eine Wärme unter die Zunge
dass es auch reden kann
vom Sommer.

Es ist eine Zeit der Veränderung und des Wachstums, die uns Hoffnung und Freude bringt.

Oder bei Anna R. der Rosenstolz-Sängerin heißt es:

Und ich trage mein Herz offen
Alle Türen ganz weit auf
Hab keine Angst mich zu verbrennen
Auch wenn´s weh tut
Nur was weh tut, is auch gut
Gib mir Sonne
Gib mir Wärme
Gib mir Licht
All die Farben wieder zurück
Verbrenn den Schnee
Das Grau muss weg
Schenk mir ein bisschen
Glück

Ich wünsche frohe, gute, wohltuende Wege in den Frühling, in die Kar-Tage und auf Ostern zu!

Herzlich
Euer
Arvo Koha